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Date: 2011/10/06
Die Zukunft der Automobilindustrie - Fahren wir morgen alle elektrisch?
Kontroverse Ansichten über die Zukunft der Elektromobilität bei der Auto.E-Motion Konferenz in der Unternehmenszentrale von austriamicrosystems
Unterpremstätten, Österreich (6. Oktober 2011) - austriamicrosystems (SIX:AMS), ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von analogen ICs für Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen, war der diesjährige Gastgeber der „European Conference on Nanoelectronics and Embedded Systems for Electric Mobility 2011“. Zusammen mit den Konsortiummitgliedern AVL und Infineon waren am 27. September Experten aus verschiedensten Bereichen eingeladen, ihre Meinung zum Thema zukünftige Elektro-Mobilität zu präsentieren.
Die Konferenz mit 120 Teilnehmern aus ganz Europa gewährte einen kritischen Überblick über die Trends, Möglichkeiten und Chancen, die im Bereich der „Electric Vehicles“ entstehen. Außerdem wurden die laufenden EU-Förderprojekte (E3Car, Pollux, Internet of Energy und Motorbrain) vorgestellt.
Der weltweite Energieverbrauch steigt dramatisch an. In den nächsten 20 Jahren wird sich der Energiekonsum verdoppeln und die CO2 Emissionen werden weiter steigen. Dies führt zu dramatischen Preissteigerungen und stellt die Energieversorgung vor ein Problem.
Die Technologie für Elektrische Fahrzeuge steht vor vielen Herausforderungen: limitierte Reichweite, hohe Kosten und zu geringe Effizienz insgesamt. Mit all diesen Themen beschäftigen sich die EU Projekte und suchen nach Lösungen im Bereich der Nanoelektronik und eingebetteten Systemtechnologien. Diese Technologien werden für die Elektromobilität verwendet und sind relevant für die zukünftigen Auswirkungen auf Elektro- und Hybridfahrzeuge.
Dr. Helmut Becker vom Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation in München sieht die Zukunft der E-Mobilität noch in weiter Ferne. Zuerst muss weiter an den Verbrennungsmotoren gearbeitet werden und deren Kraftstoffverbrauch noch weiter reduziert werden. Wenn der Markt die E-Mobilität verlangt, wird sie auch Wirklichkeit, aber die Nachfrage vom Markt ist ein entscheidender Faktor.
Laut Claudia Brandstätter von bmm können sich die Käufer und Autonutzer der Zukunft E-Mobility-Lösungen (Autos, Bikes und mehr) besonders dann gut vorstellen, wenn ungewöhnliche Anforderungen und Leistungen miteinander kombiniert werden (klein und trotzdem bequem, leicht und sicher, individuell und leistbar, umweltverträglich und mehrwertig). Viele verschiedene Zielgruppen lassen viele verschiedene Lösungen nebeneinander zu – mehr als die Industrie derzeit in der Lage ist, serienreif anzubieten.
„ Die entscheidenden Treiber am Automobilmarkt sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Sicherheit sowie Komfort und Unterhaltung“, meint Bernd Gessner, General Manager Automotive bei austriamicrosystems. „In allen Bereichen können Halbleiterhersteller wie austriamicrosystems einen entscheidenden Beitrag leisten, wenn es um mehr Effizienz und Leistung, Lösungen zur Vermeidung von CO2 Emissionen, ein verbessertes Batteriemanagement oder innovative Ideen für die Vernetzung von mobilen Infotainment Lösungen im Auto geht.“
„Mikro- und Nanoelektronik zum Design und zur Herstellung integrierter Schaltkreise ist eine der Key Enabling Technologies (KETs) für die moderne Wirtschaft. Das gilt auch für Elektromobilität. Europäische F&E Kooperationen im Rahmen von Projekten wie E3CAR oder Pollux, wo auch austriamicrosystems beteiligt ist, sind wesentlich um die Wettbewerbsfähigkeit der Partner in diesem sehr dynamischen Bereich weiter zu stärken“, bestätigt Dr. Martin Schrems, Leiter Forschung und Entwicklung bei austriamicrosystems.
Sie finden das gesamte Programm der Auto.E-Motion Conference sowie Bilder der Veranstaltung unter www.ams.com/autoemotion
Mehr Info zu den einzelnen EU-Förderprojekten finden sie unter:
E3Car: http://www.e3car.eu/project.htm
Pollux: http://www.artemis-pollux.eu/
Bilder aller Sprecher (einzeln und als Gruppe) können Sie unter press@ams.com anfordern.